Sir Archibald Barrett, seine Frau Elizabeth und ein paar Freunde wollen nach Brighton, als ihr Auto unterwegs bei einem Unwetter liegenbleibt. In stürmischer Nacht kehrt die Gruppe in ein altes Jagdschloß ein, wo die Männer von der alten Hausherrin und ihrem sinistren Sohn Uriah zu einer Séance gezwungen werden. Dabei kommt man einem zehn Jahre alten Mord auf die Spur…
Mit diesem Gruselkrimi darf Antonio Margheriti noch einmal beweisen, daß er dem Grunde nach eigentlich ein recht guter Techniker ist, den zumeist aber die schwache Auswahl der Stoffe ins Stolpern bringt. Diese Geschichte hier ist auf seinem eigenen Mist gewachsen, und so darf sich der gute Antonio auch nicht darüber beschweren, daß man ihm wieder einmal den satten Griff in die Trivialität vorwerfen kann. Selbst das irreale Ende von „Schreie in der Nacht“ ändert nichts daran, daß das alles nur oberflächlich banal ist. Nur Marianne Koch in der Rolle einer Lesbe(!) ist da schon sehenswert. Laut dem Lexikon des Internationalen Films lief „Schreie in der Nacht“ im Kino 89 Minuten. Die mir nur zur Verfügung stehende TV-Fassung (letterboxed 2,35:1) scheint also gekürzt zu sein. Des weiteren mit Joachim Fuchsberger, Dominique Boschero, Helga Anders, Allan Collins u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin