Borneo. Die Mitglieder eines Kamerateams dringen unbefugt in die Grabstätte eines 1919 getöteten bösen Zauberers ein und brechen dabei den Bann, der auf dem Toten liegt. Stella, eine Reporterin, wird dadurch mit einem Fluch belegt. Das Team zieht weiter, und unterwegs ereignen sich mysteriöse Todesfälle. Ein weißmagischer Zauberer erkennt den Fluch und vollzieht einen Exorzismus an Stella.
Dies ist ein stereotyper Horrorfilm, der von geklauten Motiven und einer billig anmutenden Mixtur aus typisch asiatischen Versatzstücken lebt. Zusammengehalten werden soll das Ganze von einer Anzahl Ekelszenen, die den Zuschauer so richtig vor das Knie treten. Da gibt es Tier-Snuffszenen mit allerlei brechreizerzeugendem Zeug wie z.B. das livehaftige Verspeisen eines lebendigen Huhns. Abgesehen von diesen für westliche Augen ungewöhnlich drastischen (weil realen) Höhenpunkten gibt es nichts, was „Red Spell Spells Red“ auf Höhe halten könnte. Sowohl darstellerisch als auch filmisch ist alles ziemlich statisch. Der Film liegt in einer englischsprachig untertitelten OF vor und ist letterboxed. Mit Leung Che-Hung, Lin Lai-Yin, Ong Chun-Yip, Eling Chan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin