Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Hercules erhält wieder einmal einen heiklen Auftrag: Danion bittet ihn, in die Höhle eines gehörnten Monsters zu gehen, um seinen Bruder zu befreien. Zusammen mit Iolus, einem Kämpferfreund aus alten Tagen, macht sich Hercules auf, um den Minotaurus zu erlegen. Doch Zeus warnt Hercules davor, daß er auf einen ebenbürtigen Gegner treffen wird, der seine Feinde mit einer schleimigen Substanz einspinnt…

Während die vielen italienischen „Herkules“-Filme der 60er Jahre propere Muskelmänner in zumeist einfallslosen Kulissen von Historienschinken agieren und dort Pappmachésteine kugeln ließen, hat sich Produzent Sam Raimi für diese fünfteilige TV-Serie ein paar nette Neuigkeiten einfallen lassen. Zum einen wird viel mehr mit den phantastischen Aspekten der beschriebenen Sagenwelt gespielt, und zum anderen setzt jeder Film auf die Cliffhanger-Mentalität von „Indiana Jones“ und mixt diese mit Motiven des Horrorgenres. Selbst in den recht einfachen Effekten ist die Handschrift Sam Raimis spürbar, denn wenn sich Leichen in Zeitlupe zersetzen und dabei aussehen wie zerbröselter Kuchen, dann fühlt man sich doch irgendwie an „Tanz der Teufel“ erinnert. Darüber hinaus merkt man allen „Hercules“-Teilen an, daß sie die Grenzen ihrer Produktionsmöglichkeiten mit Charme zur Schau stellen. Fazit: leichtgängige Unterhaltung für Horror- und Fantasy-Fans. Mit Kevin Sorbo, Anthony Quinn, Tawny Kitaen u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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