Nach zehn Jahren psychiatrischer Anstalt macht die 22jährige Jeanette, die einst den Mord an ihren Eltern durch den "Sichelmörder" miterleben mußte, erste Schritte ins eigene Leben und nimmt eine Anstellung als Privatlehrerin an. In einem schönen Haus in der einsamen Bergwelt der Alpen gibt sie drei Teenagern Nachhilfeunterricht in den Ferien. Doch in dem Ort geht das Grauen um: Der "Sichelmörder" scheint zurückgekehrt zu sein und macht sich daran, die Zeugin von damals zu jagen...
Eins muß man dieser deutschen Produktion trotz aller unterschiedlich abgefaßten Kritiken landauf und landab lassen: "Flashback – Mörderische Ferien" gehört zu den blutigsten Mainstream-Filmen, die je hierzulande entstanden sind. Mit den Insignien des US-Teenie-Slasher-Kinos der frühen 1980er Jahre versehen, unterhält Michael Karens Splattermovie auf naiv-charmante Weise, ohne jedoch zusätzlich auf die aufgesetzte Ironie der "Scream"-Filme zurück zu greifen. "Flashback – Mörderische Ferien" ist auf technischer Ebene versiert gestaltet und vom Inhalt her mit jeder Menge Verweisen auf die Arbeiten von Carpenter bis Tarantino versehen. Das Drehbuch stammt von Jimmy Sangster, die Darsteller sind unverbraucht und die Spezialeffekte können sich auch sehen lassen. Kurzum: Mir hat "Flashback – Mörderische Ferien" durchaus Spaß bereitet. Auf DVD letterboxed (1,78:1). Mit Valerie Niehaus, Alexandra Neldel, Rhea Harder, Elke Sommer u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin