Langston, der Besitzer des Nachtclubs "Haiti", wird von den Schlägern des Gangsterbosses Morgan umgebracht. Seine Freundin Diana "Sugar" Hill schwört ewige Rache und wendet sich an die Voodoo-Priesterin Mama Maitresse. Diese wiederum ruft den berüchtigten Baron Samedi aus dem Jenseits, der mit seinen Zombies, die er aus toten Sklaven rekrutiert, unter den Gangstern aufräumt...
Interessierte sich bereits 1973 James Bond in "Leben und sterben lassen" für Voodoo und öffnete diese Thematik für den Mainstream-Bereich, so darf ein Jahr später Baron Samedi diesen typischen Blaxploitation-Film in punkto folkloristischer Exotik bereichern. Der geschichtliche Hintergrund der Zombies reflektiert die betreffende Thematik aus John Gillings "Nächte des Grauens", denn hier wie dort rächen sich die lebenden Toten quasi auch am Rassismus der weißen Kolonialherren. Paul Maslansky geht die ganze Sache mit viel Ernst an, was heutzutage leicht zu Anflügen unfreiwilligen Humors führen kann. Dennoch halte ich "Die schwarzen Zombies von Sugar Hill" für ein gutes Beispiel, mit welcher Lockerheit in den 70er Jahren Horror- und Gangsterstoffe miteinander vermischt worden sind (vgl. auch "Ruby" und "Rache aus dem Jenseits"). Die vorliegende DF scheint auf einer geschnittenen US-TV-Fassung zu beruhen. Mit Marki Bey, Robert Quarry, Don Pedro Colley, Betty Anne Rees u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin