In der Nähe einer nordamerikanischen Kleinstadt landet ein Raumschiff, deren Insassen im Farmhaus der alten Grace Clark Zuflucht suchen. Enkelin Deidre ist zwar anfangs ganz schön erschrocken, doch schon bald erkennt sie, daß die Außerirdischen harmlos sind und selbst von einem Alienkiller verfolgt werden. Als jedoch durch ein Mißgeschick ein Nachbarsjunge getötet wird, rückt die Polizei an und umstellt das Haus. Die Situation spitzt sich zu…
Überraschend anders präsentiert sich dieses B-Science-Fiction-Picture aus der Produktionsstätte von New Line Cinema. Tex Fuller nimmt nämlich eine standardisierte Ausgangspostion zum Anlaß, um eine für das Genre recht ungewöhnliche (weil humane) Botschaft zu verbreiten. Hier sind es nicht die Aliens, die für Angst und Schrecken sorgen, sondern eher die Redneck-Polizisten, die sofort auf alles schießen, was fremdartig aussieht. Klar, daß die Sympathien hier also gänzlich anders verteilt wurden, so daß man zum Schluß sogar richtig aufatmet, wenn alles wieder im Lot ist. Fazit: „Stranded– Gestrandet“ ist ähnlich wie „Der Android“ eine Low-Budget-Produktion, die unerwartet geschickt mit den herkömmlichen Versatzstücken und Erwartungshaltungen spielt. Mit Maureen O’Sullivan, Ione Skye, Joe Morton, Flea u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin