Franks Bewertung

starstarstarstarstar / 5

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Springwood, Ohio. Zuerst erscheint der vor Jahren von aufgebrachten Eltern gelynchte Kindermörder Freddy Krüger der jungen Nancy nur im Traum. Doch leider werden diese Träume bald zur blutigen Realität, als diverse Freunde im Umkreis Nancys auf geheimnisvolle Weise während des Schlafs ums Leben kommen. Freddy quält die Kids in ihren Träumen zu Tode. Doch wer soll das beweisen? Nancy Freund Glen ist skeptisch, aber dennoch bereit, seiner Freundin mit in ihre Alpträume zu folgen, um so Freddy Krüger in die Realität hinüberzuziehen und zu töten…

Wes Craven hat mit der Figur des Kindermörders Freddy Krüger einen –wie sich in der Zukunft zeigen wird– Horror-Starkult geschaffen, der stark zwischen Kommerz und Kunstfertigkeit schwankt. „Nightmare –Mörderische Träume“ ist einer der wenigen wirklich innovativen Streifen, die das stagnierende Genre im Verlauf der 80er Jahre hervorgebracht hat. Zwar wird auch hier eine gewisse Schlitzer-Mentalität vertreten, doch gelangen ebenso klassische Elemente wie die Verwischung zwischen Traum und Wirklichkeit in den Vordergrund. Die Handlung wird relativ intelligent und spannend dargereicht, so daß auch anspruchsvolle Fans befriedigt werden können. Durch die phantasievolle Umsetzung der sehenswerten Tricks und Masken stellt „Nightmare– Mörderische Träume“ zudem einen Wegweiser für weitere Filmspektakel dar, bei der das bloße Inszenieren der (oftmals blutigen) Effekte der einzige Daseinsgrund des Produktes ist. Bislang gibt es sechs Teile der Freddy-Krueger-Saga. Mit John Saxon, Ronee Blakley, Heather Langenkamp, Robert Englund, Johnny Depp u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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