Franks Bewertung

starstarstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Während einer Bootsfahrt gerät Scott Carey in einen radioaktiven Nebel. Dadurch wird in ihm ein Prozeß ausgelöst, der fatal und nicht mehr zu stoppen scheint: Scott schrumpft von Tag zu Tag. Erst sind es nur Zentimeter und die Hemden passen nicht mehr. Doch dann geht es rapide weiter. Katzen und sogar Spinnen werden für Scott zu einer tödlichen Bedrohung. „Winzling“ Carey muß sich in einer für ihn völlig veränderten Welt zurechtfinden…

Nicht nur Jack Arnold selbst hält diesen Film für seinen besten, sondern auch jede Menge Kritiker, denn „Die unglaubliche Geschichte des Mr. C.“ ist einer der ersten mit geringem Budget hergestellten B-Science-Fiction-Movies, die man schnell zu Klassikern des Genres emporhob. Basierend auf einem Drehbuch von Richard Matheson, der auch selbst die literarische Vorlage dazu lieferte, schuf Arnold einen faszinierenden Blick auf einen Mikrokosmos, der die menschliche Größe stark relativiert und schlußendlich sogar erheblich in Frage stellt. Doch abgesehen von den auch heute noch überzeugenden philosophischen Momenten des Films sind es vor allem die für damalige Verhältnisse brillanten Tricks und Fotoeffekte, die den Zuschauer in den Bann ziehen. Und wenn man dann noch Arnolds Anekdote um die Wassertropfen kennt (Es sind gefüllte Kondome!), dann ahnt man, mit wieviel Spaß der begnadete B-Filmer seine Werke herunterkurbelte. Fazit: immer wieder sehenswert. Mit Grant Williams, Randy Stuart, Paul Langton, April Kent u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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