Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Irgendwann in der Antike: Der mächtig kräftige Herakles muß viele Kämpfe in der Unterwelt Hades bestehen, um seine geliebte Deianira, die vom bösen Lykus entführt wurde, zu befreien. Hierbei tritt er gegen Steinmonster, lebende Bäume und die im Titel schon erwähnten Vampire an. Zusammen mit seinem Reisegefährten Theseus gelingt es Herakles, Lykus und seine Horde von Vampiren zu besiegen. Und die Götter sind zufrieden.

Das Ende der 50er Jahre vor allem in Italien beliebte Sandalen-Subgenre um die Muskelmänner der Antike erlebt durch die Bearbeitung Mario Bavas eine Erneuerung zum Horrorfilm hin. Auf nicht ungeschickte Weise versteht es der italienische Altmeister, die vorgegebenen Formeln des stark eingeschränkten Themas zu variieren und knallbunt auf Zelluloid zu bannen. Hierbei sind die Farben im wahrsten Sinne des Wortes bonbon bis grell. Oberflächlich betrachtet bietet „Vampire gegen Herakles“ nichts anderes, als eine weitere unglaubwürdige und schlecht umgesetzte Heldengeschichte. Doch hinter der Fassade aus Pappkulissen, billigen Tricks und Knallchargen als Darsteller (Christopher Lee in der Rolle des Lykus bildet nur eine winzige Ausnahme) findet man eine liebevolle Hommage an das phantastische Kino schlechthin. Ganz nebenbei: Der Auftritt Reg Parks in der Titelrolle von „Vampire gegen Herakles“ hat Arnold Schwarzenegger zu seiner Bodybuilder-Karriere bewegt. Alternativtitel: „Herakles gegen Vampire“. Mit Reg Park, Leonora Ruffo, Marisa Belli, Christopher Lee, Ida Galli u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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