Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die Familie der Fanes ist in tiefer Trauer über den Tod ihrer kleinen Tochter, die in der Badewanne ertrunken ist. Nur Sohn Joey glaubt nicht an einen Unfall. Er denkt eher, daß das Kindermädchen seine Schwester ertränkt hat. Zwischen Joey und der Erzieherin entspinnt sich ein grausamer Nervenkrieg. Ist die „Nanny“ wirklich eine Mörderin?

Auf die Antwort dieser Frage muß man bei dem superben Psychothriller aus dem Hause der britischen Hammer-Films lange warten. Drehbuchautor Jimmy Sangster hält nämlich im Verlauf der Handlung mehrere Lösungsmöglichkeiten parat. So wird die Geschichte immer wieder durch Rückblenden (vermeintliche Erinnerungen verschiedener Personen zu dem Unfall) unterbrochen, die das Unglück im jeweils anderen Licht erscheinen lassen. Durch das inszenatorische Geschick Seth Holts beim Umgang mit dem nervenstrapazierenden Stoff ist es gelungen, daß „War es wirklich Mord?“ zu einem großartigen, unterhaltsamen und sehr spannenden Vertreter seines Subgenres geworden ist. Sehenswert sind auch die glaubhaften Kinderdarsteller. Mit Bette Davis, Wendy Craig, Jill Bennett, James Villiers u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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