Elaine Freedman zieht mit ihrer pubertierenden Tochter Justine in die mondäne Wohnalage Elysium Meadows, die wie ein Hochsicherheitstrakt von der Außenwelt abgeschirmt ist. Die Bewohner dieses friedlichen Eilands benehmen sich recht merkwürdig perfekt und so hegt die renitente und Horrorfilm-bewanderte Justine bald den Verdacht, daß hier Körperfresser am Werke sein könnten. Die Wahrheit sieht jedoch ganz anders aus: Der sinistre Doktor, der Elysium Meadows gegründet hat, macht mittels seiner „Vitaminpillen“ Experimente mit den Bewohnern – und Justines Mutter ist sein neuestes Opfer...
Hinter dem zu lang geratenen deutschen Titel, der bereits den Hinweis zu anderen Filmen dieser Gattung gibt (vgl. „Dich kriegen wir auch noch!“), verbirgt sich ein adretter TV-Film, der mit den typisch gelackten Bildern von pickellosen Teenagern und gleichförmigen Vorgärten aufwartet. Und damit ist „Teuflische Engel“ auch schon hinreichend umschrieben, denn selten habe ich ein langweiligeres Fernsehfilmchen gesehen, das sein Thema so verschenkt und selbst die gefällige Inszenierung von „Die Frauen von Stepford“ noch übertrifft. Da fragt man sich doch glatt, für welche Zielgruppe so ein seichtes Etwas eigentlich produziert worden ist, denn sowohl Krimi- als auch Horror- bzw. Science-Fiction-Fans wenden sich mit Grausen ab. Mit Cheryl Ladd, Jody Thompson, Michael York, Tanja Reichert u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin