Franks Bewertung

starstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Durch den Mord an einem jungen Anhalter gerät eine Schreckenswelle ins Rollen, die sich die Kids in einer Kleinstadt nicht schlimmer hätten vorstellen können: Aus dem Laub des Waldes erhebt sich der Leichnam des Ermordeten und schafft durch seine Überfälle auf die Bewohner immer neue Zombies. Drei Jugendliche stellen sich gegen die Übermacht der lebenden Leichen.

Jungfilmer André Götz hat hier bekannte Vorbilder des Splatterfilms gut studiert und einen Just-for-Fun- und Direct-to-Video-Streifen geschaffen, der nicht allzu langweilig und einigermaßen spaßig ist. Der beste Gag ist der, als ein Zombie durch die Musikberieselung mit „Modern Talking“ ins Gras beißen muß. Durch eine nicht ungeschickte dramaturgische Klammer (Der Anhalter-Mörder taucht am Ende wieder auf) erhält der Grundplot einen guten Rahmen. Daß das Ganze jedoch nicht unbedingt vor eigenen Ideen strotzt, ist verzeihlich und wird durch ziemlich krude F/X (André Götz and Friends) wettgemacht. Nach Angaben des Regisseurs sind dabei auch Make-Up-Effekte verwendet worden, die sonst beim Training der Sanitäter der US-Army eingesetzt werden (z.B. „Atomic Burned Hand“, „Gun-shot Leg“). Mit Markus Albig, Arnulf Köhler, Susanne Krämer, Claudia Löflath u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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