Ein Ex-Vietnamveteran wird angeheuert, um mit einer Miniarmee einem Drogenkönig, der sein Hauptquartier im Goldenen Dreieck hat, den Garaus zu machen. Was keiner wissen kann, ist, daß sich der böse Dealer Kannibalen als eine Art Leibwache hält. Nach einigen blutigen Kämpfen gegen feindliche Truppen geraten der Ex-Offizier und seine Mannen in die Hände der Kannibalen…
Ist „Mercenary“ auf den ersten Blick nur ein weiteres billig hergestelltes Kriegsabenteuer-Filmchen, so muß man spätestens im letzten Drittel der Handlung seine Meinung ändern: „Mercenary“ ist nämlich schundige Gewaltpornographie allerreinsten Ursprungs. Kurzum: ein happiger Splatter-Streifen. Wenn auch die Spezialeffekte nicht gerade perfekt sind, so sind sie doch wenigstens extrem blutig und graphisch. Hier wird nicht verhalten gestorben, sondern hier explodiert das Leben in einem blutroten Ball aus Gehirnmasse und Gedärmen. Dies und die als abgelutscht zu bezeichnende Handlung dürften die Gründe dafür sein, daß „Mercenary“ noch keinen deutschen Verleih gefunden haben. Mit Lek Songphon, Sugud Namchan, Sormud Charekchema, Rom Rachan u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin