Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Polizei-Sergeant Ryder kommt zu einer Spezialeinheit des L.A.P.D. Seine Partner sind allesamt ausgeflippte Bullen, die erst schießen und dann fragen. Als eine mysteriöse Todesserie unter den Kollegen grassiert, bei der den Opfern der Rücken zerfetzt worden ist, beginnt Ryder nachzuforschen. Er entdeckt, daß man den Männern Microchips in der Wirbelsäule eingepflanzt hat, um sie zu willenlosen Kampfmaschinen zu machen. Hat nicht Ryder selbst erst eine Operation hinter sich?

„Ryder“ ist ein harter Cop-Actionthriller mit phantastischem Einschlag. Das Mad-Scientist-Motiv wird gut in die übliche Krimihandlung eingebracht und dürfte somit auch für Horrorfans Anreiz genug sein, sich diesen Film reinzuziehen. Stellenweise ist Gregory Browns Streifen ziemlich reißerisch und zynisch-brutal, von den vulgären, obszönen Dialogen einmal ganz zu schweigen. Dennoch gewinnt fast immer der comichafte Eindruck der Gewaltüberzeichnung die Oberhand. Lediglich im bitteren Schlußteil zeigt sich, daß man auch grimmiger werden kann. So ist z.B. die infernalische Verbrennungsszene mit dem Straßenprediger guter Stoff für Alpträume. Mit Wings Hauser, G.Gordon Liddy, Alex Cord, Brion James u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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