Franks Bewertung

star / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

09.04.2013
542 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Ein Meteorit stürzt auf die Erde und schlägt in einem entlegenen Waldgebiet ein. Aus dem Krater schleicht eine wurmähnliche Kreatur, die auch flugs den nächsten Wanderer anspringt und sich in dessen Körper einnistet, nur um diesen später auf explosionsartige Weise zu verlassen. Rangerin Kelly, eine Handvoll Touristen aber auch eine Truppe von Elite-Soldaten, die hinter dem Alien her sind, veranstalten eine Hatz durch den Wald…

Dämlicher geht es nimmer, oder? „Alien Zero“ (Mir lag die Neuauflage unter diesem Alternativtitel vor) ist ein ausgesucht billiger Direct-to-Video-Schmarrn, der mit derart schwachbrüstig gepixelten CGI-Kreaturen aufwartet, dass man fast schon angetan ist, dem dafür verantwortlichen VFX-Studio einen neuen Rechner zu spendieren. Und als ob „Alien Zero“, der handlungsmäßig typisches Genrefutter liefert, nicht damit schon genug zu kämpfen hätte, ist auch noch die DF mit einer lustlos-sterilen Synchronisation versehen worden, die mit den erbärmlichsten Stimmen aus der Eckkneipe nebenan prahlt (die OF ist da weit weniger nervig und daher fast schon goutierbar). Das alles vermengt sich dann zu einem Trash-Knaller, bei dem erwartungsgemäß natürlich auch die Geburtsszene aus „Alien“ kopiert werden musste – nur eben ziemlich schlecht. Fazit: nur was für die ganz Harten. Auf DVD 16:9. Mit Kiara Hunter, Tom O’Brien, Ken Roberts, Kristina Copeland u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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