Samantha, die als Kind den grausamen Mord an ihrer Mutter beobachtet hat, wird von dem vermeintlichen Täter, der nach Verbüßung seiner Gefängnisstrafe auf Rache sinnt, verfolgt. Immer enger zieht sich der Kreis um unsere Heldin, bis diese erkennen muß, daß sie es damals war, die ihre Mutter in einem Anfall von Bewußtseinsspaltung getötet hat. Doch bis zu dieser Erkenntnis müssen noch einige Unschuldige dran glauben…
Pete Walkers Film ist ein spannender, schockreicher Thriller mit einer guten, glaubhaften Besetzung und teilweise recht bluttriefenden Morden, die man allerdings von dem britischen Splatter-Pionier („Frightmare“) gewohnt ist. So zeigt Walker einmal mehr, daß das Publikumsinteresse eher durch genüßlich ausgebreitete Gewalttaten und schräge Figuren angeheizt wird als durch einen halbwegs logischen Plot. Der nach klassischen Vorbilder ablaufende Spannungsaufbau geht jedoch weit über vergleichbare Exploitation-Streifen hinaus. Alles in allem bietet „Amok“ eine technisch hochwertige Inszenierung mit einer spannenden Handlung. Mit Lynne Frederick, John Leyton, Stephanie Beacham, John Fraser, Jack Watson u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin