Franks Bewertung

starstarstar / 1

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Das Orakel von Theben weissagt, daß Griechenland von übernatürlichen Kräften bedroht wird. Herkules segelt zusammen mit Sohnemann Hylos und seinem Freund Androkles dieser Gefahr entgegen und landet prompt im geheimnisvollen Atlantis, das von der ebenso hübschen wie grausamen Königin Antinea beherrscht wird. Nachdem Herkules den körperwandelnden Schutzgott Proteus ausgeschaltet und Androkles, der von Antinea in einen willenlosen Zombie verwandelt wurde, wieder wachgerüttelt hat, darf er sich auf Antineas geklonte Herrenrasse stürzen…

„Herkules erobert Atlantis“ ist ein solide inszeniertes CinemaScope-Märchen, das proppevoll mit Fantasyelementen bestückt wurde, welche sich teilweise aus dem Horrorfilmfundus bedienen. Auch wenn hier der Einfluß von Mario Bava oder Riccardo Freda mit ihren Comichelden-Geschichten kaum mehr zu spüren ist, bleibt das Ganze doch ein recht großer Spaß, der heute besser unterhält denn je. Die offensichtlichen Pappmachékulissen und das nicht immer sehr überzeugende Spiel der Besetzung ließen „Herkules erobert Atlantis“ zu einem der wirklich gut verdaulichen Muskel-und-Sandalen-Filme werden. In einer Nebenrolle ist der bis dato noch unbekannte Gian Maria Volonté („Für eine Handvoll Dollar“) zu sehen. Im TV letterboxed (1,78:1). Des weiteren mit Reg Park, Fay Spain, Laura Altian, Ettore Manni u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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