Ein Universitätsprofessor ist glücklich mit einer Frau verheiratet, die mit Hilfe von schwarzer Magie die Karriere ihres Mannes zu beeinflußen hofft. Dieser schmeißt jedoch den magischen Firlefanz weg und verbietet seiner Frau, weiterhin in dieser Richtung tätig zu sein. Das ermöglicht einer bösen Hexe, die es auf den Professor abgesehen hat, in die Haut der Gattin zu schlüpfen…
Interessanter als der Film selbst ist seine bewegte Entstehungsgeschichte: 1978 von Richard Shorr als „Which Witch is Which?“ abgedreht, fiel diese Hexenkomödie beim US-Publikum schnell durch, und so landete der Film wieder im Archiv der Produzenten. Diese heuerten Herbert L. Strock an, um zusätzliches Material filmen zu lassen, welches in den Film eingebaut werden sollte. So ist dann 1980 „Witches Brew“ entstanden und gleich an die entsprechenden Kabelkanalsender verscherbelt worden. Der Film selbst, der mehr Wert auf platte Gags und vordergründige Effekte als auf eine gute Ausarbeitung des Screwball-Stoffes legt, ist ein billiges Remake des Lon-Chaney-Jr.-Komödienklassikers „Weird Woman“ (USA 1944, Regie: Reginald Le Borg). Interessanterweise diente „Weird Woman“ auch als Vorlage für den ernsten Horrorfilm „Hypno“. Mit Richard Benjamin, Terri Garr, Lana Turner, Kathryn Leigh Scott u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin