Ein entlaufener Irrer konnte sich in die Polizei einer US-Kleinstadt einschleichen und eine andere Identität annehmen. So, in Uniform, kann er dann seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Töten, nachgehen. Seine neuesten Opfer sind die sechs Jugendlichen, die in einem Haus auf dem Lande ein fröhliches Wochenende verbringen wollen. Erstes Opfer des „Mad Cop“ ist der Hausmeister: Erschlagen mit seiner eigenen Axt…
„Mad Cop. „Maniac Cop“. Bullen, wie lange wollt ihr eigentlich leben? Dieser platte, inhaltlich einfallslose Maniac-on-the-Loose-Verschnitt, der unzweifelhaft nach dem William-Lustig-Vorbild schielt, ist der traurige Höhepunkt in einer Reihe von dümmlichen Teenager-Horror-Streifen, die auch heute noch –mehr als 10 Jahre nach „Halloween“ und „Freitag der 13.“– das B-Movie-Geschäft bestimmen. Obwohl streng nach den Regeln des Genres inszeniert (z.B. baut die Musik andauernd Erwartungshaltungen auf, die nur mit Pseudoschocks, sprich Bluffs, erfüllt werden), vermag „Mad Cop“ nicht eine Minute lang zu interessieren. Zudem versalzen die deutschen Dialoge diese magere Horrorsuppe endgültig. Mit Bobby Ray Shafer, Jeff Qualle, Palmer Lee Todd, Dan Campbell u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin