Franks Bewertung

starstarstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


513 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Über der gesamten Erde geht ein Meteoritenhagel nieder, der die Menschheit erblinden läßt. Nur wenige kommen davon und können sehen. Doch schon bald müssen sie erkennen, daß mit den Meteoriten auch fleischfressende Pflanzen auf die Erde gekommen sind, die sich rasend schnell vermehren. Sämtliche Zivilisationen brechen zusammen und es herrscht Chaos auf der Welt. Der Marineoffizier Mason schlägt sich von London über Frankreich bis nach Spanien durch und versammelt noch ein paar weitere sehende Überlende um sich. An der spanischen Küste beginnt der Endkampf gegen die mutierte Flora.

Dieser von der Produktion her einfach gehaltene aber in seiner Geschichte spannend und unterhaltsam erzählte Streifen kann mit zur damaligen Zeit guten Tricks und Effekten aufwarten, die heute jedoch mehr durch ihren naiven Charme faszinieren. Die gut choreografierten Kampfszenen zwischen den Überlebenden und den riesigen Pflanzen stammen vom späteren Hammer-Regisseur Freddie Francis und wurden nachgedreht, weil „Blumen des Schreckens“ ursprünglich zu kurz gewesen war. Was „Blumen des Schreckens“ aus der Masse ähnlich gestrickter Invasion-aus-dem-All-Spektakel hervorhebt, ist die Tatsache, daß fast bis zum Schluß ein düsteres und nihilistisches Bild der Apokalypse gezeichnet wird, welches nur durch das damals zum guten Ton gehörige positive Ende bereinigt wird. Alternativtitel: „Angriff der Killerpflanzen“ und „Angriff der Mörderpflanzen“. Mit Howard Keel, Nicole Maurey, Janette Scott, Kieron Moore u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details
Ähnliche Filme