A.J. und Keith wollen ihre nächste Semesterparty an einer kalifornischen Universität zum absoluten Hit werden lassen und versuchen deshalb, eine Striptease-Tänzerin anzuheuern. In einer schmuddeligen Oben-ohne-Bar treffen sie auf Katrina, die mit ihrer Truppe laszive Tänze vorführt. Katrina ist eine altägyptische Vampir-Frau, die die Show als Tarnung für ihre blutigen Umtriebe nutzt.
Diese teilweise nicht schlechte Mischung aus Vampirfilm und Teenagerkomödie ist von Regisseur Richard Wenk im Stil eines modernen Videoclips heruntergekurbelt worden. So kann man sich dann an bonbon-bunten Farben und entsprechenden Dekors sattsehen und an überschwenglicher, sehr nervender Discomusik satthören. Inhaltlich kommt „Vamp“ –gleich seiner Titelfigur (Discosängerin Grace Jones)– sehr schwachbrüstig daher, denn die meiste Zeit herrscht der Ton spaßig gemeinter Teenagerkomödien vor. Zwar ist „Vamp“ modisch brutal aufgemotzt, doch bietet er dem Genre-Freund nichts Neues. Mit Grace Jones, Chris Makepeace, Robert Rusler, Gedde Watanabe u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin