Franks Bewertung

starstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Vor 40 Jahren ließ Bürgermeister Borgia das Städtchen Marinbad fluten, um so den Satansanbeter Salas und seine Schergen für immer und ewig loszuwerden. Doch die dunklen Kräfte sind stärker und so kommt es heute zu mysteriösen Todesfällen rund um den damals entstandenen Stausee. Zombies tauchen auf, Salas ist hinter Borgias Enkeltochter her und die Dorfbevölkerung ergeht sich in unheiligen Orgien. Der Taucher Dan Quarry entschließt sich, den Quell teuflischer Energie, der aus dem versunkenen Haus von Salas strömt, für immer zu verschließen...

„Die Versunkene Stadt der Toten“ ist sicherlich nicht Brian Yuznas schlechtester Film, aber angesichts des wirklich illustren Potentials der Geschichte sicherlich sein schwächster. Ok, es hagelt auch hier krude Make-Up-Effekte und viel CGI-Gedöns, doch irgendwie wirkt das alles zu gekünstelt und billig (hier vor allem die komplett gepixelte Unterwasser-Welt Marinbads). Der eine oder andere unübersehbare Lovecraft’sche Zug der Handlung sorgt zwar für ein gewisses angenehmes Déja-Vu-Gefühl, in Erinnerung bleibt allerdings ein leicht ungeordneter Eindruck hängen, zumal die Motiv-Mixtur queerbeet geht. Erst zum Ende hin wird klar, wohin die Reise geht, doch leider ist es da für „Die Versunkene Stadt der Toten“ schon zu spät. Fazit: Splatter (DF cut?) alleine reicht heute nicht mehr aus, um den Zuschauer zu bannen. Lektion gelernt, Herr Yuzna? Alternativtitel: „Beneath Still Waters“. Auf DVD 16:9. Mit Michael McKell, Raquel Merono, Charlotte Salt, Patrick Gordon u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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