Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik ist Bestandteil der erstmalig in der SPLATTING IMAGE veröffentlichten Fortführung von "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Detective Vernon Coyle vom L.A.P.D. ist hinter dem sogenannten "Mitternachtsmörder" her, der seine Opfer grausam verstümmelt und blutleer zurückläßt. Grace Dawkins, eine wichtige Zeugin, gibt einen ersten Hinweis darauf, dass der Täter durchaus übernatürlichen Ursprungs sein könnte, denn sie berichtet von einer wolfsähnlichen Bestie. Doch hat Blutleerheit nicht eher etwas mit Vampiren zu tun? Coyle stößt auf den reichen Industriellen Crispian Grimes, der zu allem Überfluß auch noch bei einer Expedition zum Nordpol Frankensteins Geschöpf aus dem ewigen Eis befreit hat...

Na, hört sich das wüst an? Genauso ist auch dieser überlange TV-Film, der bei uns zweiteilig ausgestrahlt worden ist, einzuordnen: als wüste, absurde Horror-Unterhaltung, die bestehende Genregesetze negiert und munter drauflos fabuliert (z. B. kann Ober-Vampir Grimes im Sonnenlicht existieren und Frankensteins Monster landet in U-Haft). "Besucher aus dem Jenseits - Sie kommen bei Nacht" ist also kaum ernstzunehmen, geschweige denn ein echter Wurf im Genre. Dafür bietet Peter Werner eine recht aufwendige Inszenierung, die von den belustigenden Make-Up-Effekte aus der Hand Greg Cannoms gekrönt wird. Nun ja, wer so viel Schrott wie ich gesehen hat, der findet solch eine übertriebene Melange natürlich nicht wirklich schlimm, gelle. Mit Adrian Pasdar, Greg Wise, Teri Polo, CCH Pounder u. a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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