Als die junge Pariserin Nelly ihren Liebhaber blutüberströmt mit einem Messer in der Brust auffindet, ahnt sie noch nicht, das dies erst der Auftakt zu einer Mordserie ist, die vornehmlich jene trifft, die Nelly nahestehen. Für die Polizei ist die junge Frau schnell die Hauptverdächtige, doch zum Glück gibt es noch ihre Freundin Lola, die ihr hilft, ein Geheimnis aus Nellys Kindheit zu lüften...
Französische Genrevertreter sind dünn gesät, und wenn man dann mal auf einen trifft, wird man oftmals herbe enttäuscht. So auch bei "Blutspur des Todes", der nach einem guten Anfang mächtig abbaut, um schlußendlich in lähmender Langeweile zu erstarren bzw. zu enden. Arg konstruiert in der Geschichte und zutiefst artifiziell im Szenenaufbau und in der Kameraführung – so gewinnt man keinesfalls Zuschauer, sondern erntet höchstens Lob bei der etablierten Kritik, die so etwas Filmkunst nennen mag. Doch die schaut doch über solche Slasher-Psycho-Mixturen eh immer hinweg, oder? Im TV letterboxed (1,66:1). Mit Sandra Speichert, Elise Tielrooy, Laurent Bateau, Denis Braccini u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin