Aufgrund von Terminschwierigkeiten findet der letzte Unterricht im Psychologiekurs bei Frau Professor Allison James in den Semesterferien statt. So sind Brian, Mark, Carl und die anderen allein in dem großen Universitätsgebäude. Als plötzlich einer nach dem anderen von ihnen auf geheimnisvolle Weise verschwindet und Carl den finster dreinblickenden Brian schnell als Psychopath entlarvt, ahnt der Rest der Studenten, das ihr letztes Stündlein geschlagen haben könnte...
Nun ja, seit der „Scream“-Trilogie ist ja bekanntermaßen der althergebrachte Teenager-in-Angst-Horror wieder mächtig in Mode gekommen, doch muß sich deshalb die (Film)Geschichte der 1980er Jahre so frappierend ähnlich wiederholen – oder wie sollte man sich erklären, dass das Ganze wiederum durch eine Welle billig gemachter Nachzieher zugrunde gerichtet wird. „Horror 101“ bildet da leider keine Ausnahme. Die Inszenierung durch James Dudelson gleicht der statisch abgefilmten Theateraufführung einer Vorschulklasse, was durch die hölzern agierenden Darsteller perfekt unterstrichen wird. Die blutleere Handlung, die einzig und allein auf den makabren Schlugag abzielt und ansonsten gähnend langweilig ist, dient – wie so oft – nur dazu, die Klein-Fritzchen-Theorien über die Psychologie eines Mörders unterzubringen. Dass sich dabei James Dudelson auf spiegelglattes Terrain begibt, hätte er vorher austesten sollen. Auf DVD ist „Horror 101“ letterboxed (1,8:1) erschienen und wirkt leicht overmatted. Mit Bo Derek, Brigitta Dau, Lisa Gordon, Josh Holland u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin