New York. Die attraktive Carly Norris zieht in ein mehrstöckiges Appartmenthaus ein, das schon mehrfach Ort von Verbrechen war. Sie lernt den Hausbesitzer Zeke kennen, mit dem sie eine bizarre Beziehung beginnt. Nachdem zwei weitere Morde geschehen sind, glaubt Carly, daß ihr Nachbar, der aufdringliche Jack Landsford, der Mörder sei. Doch da gesteht ihr Zeke, daß er das ganze Haus mittels seiner Videoanlage unter Kontrolle hat…
„Sliver“ ist ein gelackter Psychothriller aus der Hand von Phillip Noyce, der nie die Klasse seines eigenen „Todesstille– Eine Reise ins Grauen“ erreicht. Die deutlichen Anleihen bei „Das unheimliche Auge“ (z.B. das Teleskop, der Zwischenfall in der Waschküche) sind unübersehbar und als kleine Verneigung vor John Carpenter zu verstehen. Die Faszination des Voyeurismus wird allerdings nur oberflächlich abgehandelt, auch wenn das Thema zum Ende hin etwas problematisiert wird. Trotz namhafter Besetzung ist „Sliver“ eher beiläufig gespielt. Sharon Stone drückt ihrer Rolle einen Sex-Stempel à la „Basic Instinct“ auf. Auf Video letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit William Baldwin, Tom Berenger, Martin Landau u.a.
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