Krishna Shahs „Hardrock-Zombies“ gehört zu den ekelhaftesten, abscheulichsten Horrorfilmen, die je das Glück hatten, hierzulande auf Video zu erscheinen. Nicht etwa, daß hier kübelweise mit Blut und Gedärmen gespielt wird, sondern die völlig meschuggerte Handlung läßt jedem halbwegs gesitteten Zuschauer das Grauen über den Rücken laufen: In einer kalifornischen Kleinstadt verwandelt nämlich der dort unerkannt lebende Adolf Hitler mehrere Musiker einer drittklassigen Hardrock-Band in Zombies, um ein neues Drittes (oder Viertes?) Reich aufzubauen. War schon die Idee, Adolf Hitler und Konsorten (Eva Braun und Martin Bormann „spielen“ ebenfalls mit) in die Geschichte eines Horrorstreifens einzubeziehen, ziemlich geschmacklos, so kann man über den Rest des Ganzen nur noch den Kopf schütteln. Zur Farce wird „Hardrock-Zombies“ schnell, weil weder die im Titel genannte Musik noch die Nazis adäquat dargestellt werden. Die deutsche Fassung ist gekürzt, aber die billigen Tricks verfehlen auch in der OF ihre Wirkung. Krishna Sha, der mit diesem Schund wohl die Kasse seines Gurus auffüllen wollte, sollte lieber wieder auf seinem Nadelkissen platznehmen, bevor er weitere Filme herunterkurbelt. Mit Lisa Toothman, Jennifer Coe, Ted Wells, E. J. Curcio u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin