Vier Schiffbrüchige entdecken auf der Pazifikinsel, auf der sie gelandet sind, das Versteck einer Geheimorganisation, die mit Hilfe eines riesigen Krebses namens Ebirah die Weltherrschaft antreten will. Die unterjochte Inselbevölkerung betet zwar den Riesenschmetterling Mothra an, doch dieser bewegt sich nicht. Da muß erst der in einer Höhle eingeschlossene Godzilla kommen, um die Menschheit zu retten.
Dies ist Jun Fukudas erster Beitrag zur lang anhaltenen „Godzilla“-Filmreihe, der hierzulande unverständlicherweise mit dem Etikett „Frankenstein“ versehen ist. Die obligatorische Monster-Zerstörungs-Show hält sich diesmal in Grenzen, weil ja der vorgegebene Handlungsort auf der Insel ziemlich eng abgesteckt ist. Ansonsten bietet „Frankenstein und die Ungeheuer aus dem Meer“ köstlich naive Unterhaltung, die mit billigen Tricks nicht geizt. Ein Schuß Selbstironie erhält der Film dadurch, daß sich Godzilla und Ebirah ein kurzes Tennisspiel mit einem Felsbrocken liefern. Das modisch offene Ende signalisiert den Seriencharakter der Hauptfigur. Alternativtitel: „Ebirah– Horror of the Deep“ und „Godzilla– Das Ungeheuer aus dem Meer“. Mit Akira Takarada, Kumi Mizuno, Jun Tazaki, Akihiko Hirata u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin